Ich freue mich, wenn es regnet ...

Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass es zwar manchmal erleichternd sein kann, wenn man die Ursache eines Problems kennt, sich das Problem dadurch aber noch nicht ändert. Hier kann es hilfreich sein, den Blick darauf zu richten, wohin etwas führen soll und welche Auswirkungen es hat.

 

Unterschiedlichste Umstände können uns in Situationen bringen, die uns emotional sehr belasten und in denen wir uns stark unter Druck gesetzt fühlen. Sei es, dass wir uns erschöpft, kraft- und energielos erleben, es momentan für uns wenig oder gar keine Freude gibt, oder wir im zwischenmenschlichen Bereich Probleme haben.

 

Oft fühlt man sich dann in einer Sackgasse gefangen und glaubt, nichts an der eigenen misslichen Lage ändern zu können. Vergeblich hofft man darauf, dass sich die Umstände, bzw. die andere Person ändert. Doch nicht die Dinge an sich sind es, die uns das Leben schwer machen, sondern unsere Beziehung zu den Dingen, welche Bedeutung wir ihnen geben und was wir über sie denken.

 

An dieser Stelle spricht mir Karl Valentin aus der Seele:

 

"Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch."

 

Dabei muss sich Ärger nicht zwingend in Freude verwandeln, aber das Negative in ihrem Leben kann künftig der Hinweis auf das sein, was Sie sich eigentlich wünschen.

In diesem Sinne freue ich mich darauf, Sie auf Ihrem Weg begleiten zu dürfen, dass Sie sich wieder mehr Freiraum schaffen können, um heraus zu finden, was Ihnen eigentlich von Bedeutung ist und auf welchem Weg Sie Ihr Ziel erreichen können.

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© Claudia Hintermayr, Heilpraktikerin für Psychotherapie